Skip to content

Service Continuity

Rechenzentren

Proserver1.at betreibt Infrastruktur in Oberösterreich sowie in diversen europäischen Rechenzentren.
Alle Rechenzentren sind ISO/IEC 2700 zertifiziert.

Die Stromversorgung wird generell durch 2 Stromkreise, redundanten USV-Versorgungen und redundanten Notstromversorgungen, mit 99,9% Verfügbarkeit gedeckt.
Es bestehen redundante Klimaanlagen, Temperatur und Luftfeuchtigkeit in allen klimatisierten Bereichen ist konstant, die Temperatur wird zwischen 18°C und 25°C, die relative Luftfeuchtigkeit wird zwischen 40% und 60% gehalten.
Alle RZ sind mit Branderkennungs- und auf Gas basierenden Brandlöschsystemen für die Erstbekämpfung von Feuer ausgestattet. In unseren Gebäuden wird Stickstoff, Trigon oder Vergleichbares eingesetzt. Diese Systeme funktionieren automatisch und werden fortlaufend überwacht (24×7).

Für zusätzlichen Brandschutz sind Raucherkennungs-Frühwarnsysteme im Einsatz. Die Gebäude sind als „Gebäude im Gebäude“ konzipiert und 24 Stunden am Tag durch elektronische Einbruchsschutzsysteme geschützt. Identitätsnachweis ist Pflicht für Besucher und wird an Hand einer durch den Kunden festgelegten Zutrittsliste überprüft. Alle Besuche werden registriert, Video-berwachungskameras beobachten alle Aktivitäten in den Sicherheitszonen.

Desasterfall Rechenzentrum

Im Katastrophenfall / Komplettausfall des Rechenzentrum ohne absehbare Wiederinbetriebnhame zB. Durch Erdbeben oder großflächige Brand- oder Wasserschäden können nur Systeme die schon georedundant ausgelegt sind, weiterhin ausfallsfrei betrieben werden. Alle anderen Systeme werden nach folgendem Notfallsplan reaktiviert:

  • Schadensmeldung /Aktivierung Versicherungen
  • Aktivierung / Buchung von Cloud-Infrastruktur bei bestehendne Partnern / innerhalb bestehender Verträge
  • automatisierte Rekonstruktion der Core-Infrastruktur aus Out-Of-House Backups
  • automatisierte Rekunstruktion der Kundeserver in der Reihenfolge der vereinbarten SLA (OOH)
  • automatisierte Rekunstruktion der Kundendaten (OOH)

Connectivity

proserver1.at nutzt PI (provider independent) IP-Ranges die von RIPE vergeben werden sowie IP-Ranges diverser Cloud-Anbieter. Das Routing erfolgt daher via BGP announcments. Peerings in Frankfurt (DECIX) und Wien (VIX).

Die physiche Anbindung der Rechenzentren erfolgt aus mehreren Himmelsrichtungen über unabhängige LWL Leitungen. Inhouse im Rechenzentrum sind sowohl seitens der Rechenzentrumsprovider als auch von proserver1.at die Switches redundant ausgeführt, so dass ein Ausfall mehrere Komponenten auftreten muss im eine Downtime zu verursachen. Die Firewalls und Router von proserver1.at sind redundant ausgelegt.

Connectivity Oberösterreich:

IT and TEL net

Desasterfall Connectivity

  • Von einem Komplettausfall DECIX und VIX wird nicht ausgegangen. Wäre dies der Fall, wären große Teile von Europa betroffen und somit auch unsere Rechenzentrumspartner im Ausland.
  • Bei einem Totalausfall der Switch- oder Router-Infrastruktur steht Reserve-Hardware (cold standby) zur Verfügung. Konfigurationen können aus dem Backup oder via Konfigurations-Management (meist Ansible) rekonstruiert werden.
  • Im Fall einer DdoS Attacke liegen dem Bereitschaftsdienst alle notwendigen Kontakte vor um in Kooperation mit entspechenden NOCs und den DdoS Dienstleistern Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Cloud Infrastruktur

Proserver1.at betreibt in Oberösterreich eine private Cloud sowie eine Hybridcloud Infrastruktur in Europa in der alle Infrastruktur- und Kundensystem virtualisiert werden. Alle Komponenten sind prinzipiell redundant ausgelegt, bei diversen Storagesystemen, entsprechenden SLA und auf Kundenwunsch auch mehrfach redundant (zb Ceph-Storage Cloud 3fach redundant++).

Serversystem mit Standard-SLA werden nicht hochverfügbar ausgeführt, dh bei Ausfall eines Host-Servers werden die Gast-Systeme (Kunden-Systeme) in der Downtime innerhalb der Cloud verschoben und können erst danach wieder gestartet werden. Die reale Downtime hängt v.a. mit der größe der virtuellen Storages zusammen.

Die Verfügbarkeit der Standard-SLA Server kann jederzeit auf Kundenwunsch erweitert werden. Proserver1.at bietet hier mehrere Produkte und Schritte an. Beginnend mit „Shared Storage“, über Hochverfügbare Server mit automatischer Umschaltung bis zu georedundaten Infrastrukturen und AnyCast DNS-Services

Desasterfall Cloud-Infrastruktur

Im Katastrophenfall / Komplettausfall der privaten Cloud proserver1.at kommen die Schritte „Desaserfall Rechenzentrum“ zum Einsatz, da hier die Auswirkungen quasi ident sind. Es ist auch sehr wahrscheinlich, dass ein Ausfall der kompletten Cloud-Infrastruktur mit einem Gebrechen im Rechenzentrum zusammenhängt.